Drehorgel und Leierkasten

Selbstbau-Entscheidung

Meine Empfehlung zum Projekt eines Drehorgel-Selbstbaus:

Wer eine Werkstatt sein Eigen nennen kann und alle genannten Werkzeuge bereits besitzt, der kann sofort mit der Arbeit loslegen... ;-)
Vorrausgesetzt, das nötige Kleingeld für Material und die Zeit dafür,
ist ausreichend vorhanden...
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Wer KEINE Werkstatt hat, der sollte mit dem Vorhaben eines Drehorgel-Selbstbauens besser wieder Abstand nehmen.
Falls Du mit dem Gedanken spielst, eine Werkstatt einzurichten und alle Werkzeuge erstmal zu kaufen - VERGISS ES BESSER WIEDER...
Du wirst es spätestens dann bereuen, wenn Du alle Werkzeuge teuer erkauft hast und dann feststellen musst, daß Du vielleicht garnicht die Fähigkeit eines Selbstbaus besitzt. Nicht jeder hat das Geschick dafür, mit Holz / Metall  etwas herzustellen.
Berücksichtige bitte auch, daß nach allen teuer erkauften Werkzeugen, eine weitere kostenspielige Investition in Material und Zeit einkalkuliert werden muß.

Noch etwas wichtiges: Nicht jeder hat die Motivation und die Zeit,
nach einem schwerem Berufs-Arbeitstag noch in einer Werkstatt zu arbeiten...
(Ausser Du bist "Rentner" und hast Zeit ohne Ende...)

Meine persönliche Empfehlung:

Nach allen Abwägungen der Kosten für Werkzeug und des eingesetzten Zeitaufwandes würde ich persönlich nicht empfehlen, eine Drehorgel selbst zu bauen.
Das ganze Selbstbau-Vorhaben würde möglicherweise teurer als vorher gedacht werden und das eigentliche Drehorgel-Hobby als "zu teuer" erscheinen lassen, wenn man sämtliches Werkzeug erstmal kaufen müsste....
Siehe hierzu auch die Rubrik: ... Materialquellen...

So wie ich es sehe, würde ich folgendes empfehlen: Man spart sich den gesamten Aufwand mit dem Kauf von Werkzeug, Investition in Material und Zeit,
stattdessen investiert man (irgendwann) in eine fertige Drehorgel von einem
" namhaften Hersteller!!!".
Du brauchst vorerst auch nicht in die ganzen Werkzeuge investieren,
die dann später wie "totes Kapital"  in der Werkstatt liegen.
Das eigentliche Hobby soll doch das Drehorgelspiel bleiben und nicht die Investition in Werkzeug, Arbeit und Zeit, oder???
Wie gesagt, das ist nur eine Empfehlung von mir - wer sich den Selbstbau einer Drehorgel trotzdem antun möchte...jeder wie er mag...
(Denke bitte darüber nach - natürlich entscheidest Du letztendlich selbst...)

Noch ein Super-Tipp von mir:

Auf der Auktionsbörse "EBAY" werden oft gebrauchte Drehorgeln verkauft.
Wenn Du es hierüber versuchen möchtest, um an eine Drehorgel zu kommen,
dann achte bitte auf folgende Kriterien:

- keine selbstspielende Drehorgel wählen (Das sind meißt keine echten Drehorgeln, sondern Geräte mit CD/MP3/Kassettenrecorder und Lautsprecher)
- Suche eine Drehorgel ab 26er und höher, alles andere ist kein Ohrenschmaus für die Zuhörer...
- Biete auf keine Drehorgel mit Walze ( damit kann man nur 5-8 Lieder abspielen)
- Biete auf keine Drehorgel, welche keinen namhaften Hersteller aufweist....
(>>> Namhafte Hersteller siehe hier<<<)
- Keine Meloton oder Zungenstimmenorgel wählen, immer auf Pfeifen achten...
- je mehr Lieder mit der Orgel angeboten werden, umso besser...
- biete nicht auf "Spiel-Drehorgeln" bzw, Spieluhren bzw. Spieldrehuhren...
- biete für eine 26er nicht mehr als 3500 Euro - 4500 Euro,
  (...für mehr bekommst Du schon eine "NEUE"-Drehorgel...
- Hochpreisige Orgeln mit 10 - 50.000 Euro einfach nicht beachten...
- Extra-Tipp: Günstige und "Gute" gebrauchte Drehorgeln werden
meistens im Herbst und im Winter verkauft...
WICHTIG: Die meissten Drehorgeln bei "Ebay" musst Du "selbst" abholen...
(Also, achte auf den Ort - wo die Orgel verkauft wird...)

Hier findest Du auf EBAY gebrauchte Drehohrgeln, siehe hier  Link >>> EBAY <<<

...Vorerst - Berichtende...

 

 

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